Ölpeilstab

Aus 2cv-wiki.de
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Ölpeilstab ist eine Einrichtung zur Kontrolle des Ölstands.

Angeordnet ist der Ölpeilstab auf der (in Fahrtrichtung) linken Seite neben dem Ölkühler. Er besteht aus einem Flachstahl und wird durch das Ölpeilstabrohr ins Kurbelgehäuse gesteckt. An der Ölpeilstabspitze befinden sich Markierungen für den maximalen und minimalen Ölpegel, die Füllmenge zwischen den Markierungen beträgt 0,5 Liter.

Als Anschlag ist am Ölpeilstab ein Gummipuffer befestigt, der dicht am Ölpeilstabrohr aufliegen soll. Undichtheit an dieser Stelle sorgt für Lufteintritt ins Kurbelgehäuse, was das Schnüffelventil im Öleinfüllstutzen überfordern kann und zu erhöhtem Kurbelgehäusedruck führen könnte. Erhöhter Kurbelgehäusedruck kann sich durch Ölleckage an den Wellendichtringen, Brillendichtungen oder an der vorderen Dichtung der Nockenwelle bemerkbar machen.

Zur Kontrolle des Kurbelgehäusedrucks wird der Ölpeilstab abgezogen und durch den Schlauch der Druckmesseinrichtung ersetzt.

Die Länge des Ölpeilstabs ab Gummianschlagpuffer (Auflage auf Ölpeilstabrohr) bis Peilstabspitze beträgt bei den 435 und 600 ccm Motoren 415 mm, bei den 425 ccm ca. 305 mm.